
Eva Schörkhuber (Hg.)
Was einmal wirklich war
Zum Werk von Robert Menasse
384 S., [2007] € 25,–
ISBN 978 3 85449 273 3
»Die Literatur ist ein Zauberspiegel.« Robert Menasse
»Was einmal wirklich war, bleibt ewig möglich.« Robert Menasse
Die Beiträger dieses umfangreichen Bandes diskutieren das Werk Robert Menasses
in seinen möglichen Bedingungen und Bedingtheiten.
Die Essays, wissenschaftlichen Untersuchungen und Materialien verhandeln die
»Bedingungen der Gewordenheit« der Geschichte(n) in der Vertreibung
aus der Hölle, sie rollen das in der Roman-Trilogie erzählte Scheitern
der Idee, auf »das Ganze« zu gehen, noch einmal auf oder setzen
sich mit der »Möglichkeit, uns in unserer Zeitgenossenschaft beschreiben
zu können«, wie sie Menasse in seiner engagierten Essayistik nachfragt,
auseinander. »Werke, Werte, Wirklichkeiten« (V. Holler) sind in
den Laudationes anlässlich der Literaturpreis-Verleihungen nachzuvollziehen,
ein kollegialer Willkommensgruß von Peter Turrini und Pressestimmen geben
eine Vorstellung von Menasses erstem Theaterstück.
Über eine momentane Bestandsaufnahme hinausgehend ist dieser Band selbst
eine Bedingung der Möglichkeit, unterschiedliche Herangehensweisen an das
Werk Robert Menasses in Betracht zu ziehen und literarische wie wissenschaftliche
Interessen zu vertiefen.
Mit Beiträgen u. a. von: Matthias Beilein, Jürgen Egyptien, Norbert
Eke, Günter Grass, Verena Holler, Jens Jessen, Konrad Paul Liessmann, Vivian
Liska, Sigrid Löffler, Robert Menasse, Astrida Ment, Annegret Middeke,
Alexandra Millner, Dominik Nüse, Jessica Reischert, Katarina Rohringer
Vesovic, Michael Rutschky, Robert Schindel, Eva Schörkhuber, Franz Schuh,
Michael Städtler, Robert Steinborn, Dieter Stolz, Anton Thuswaldner, Peter
Turrini, Anthonya Visser